Fit4life: Schlüsselkompetenzen von der Kita bis zur Oberstufe
Was brauchen unsere Kinder und Jugendlichen, um von den Anforderungen des Alltags nicht überwältigt zu werden?
Welche Kompetenzen sollten nicht nur im Elternhaus, sondern auch in Kindergarten und Schule trainieren?
Wie ist es um grundlegende Fähigkeiten wie Konzentration, Empathie, Selbständigkeit und so vieles mehr bestellt und wie fördern wir sie?
Elternhaus und Schule – Schulter an Schulter
Diesen Fragen ging eine Arbeitsgruppe bei Schneegestöber draußen und gemütlichem Kaminfeuer drinnen, am 21.11.24 nach. Auch diese Runde ist Teil des großen Projekts „Elternhaus und Schule – Schulter an Schulter“. Doch diesmal waren nicht nur Elternvertretung, Lehrkräfte und die Schulleitung der FCSO dabei, sondern auch die Leitung und weitere Mitarbeiterinnen des Sozialwerks Moormerland.
Das Sozialwerk Moormerland ist eine christliche Organisation und in Moormerland weithin bekannt durch die Krippe und den Kiga „Spatzennest“, den Kiga „Kleiner Leuchtturm“ und die „Moormerlandkids“. Nicht selten kommen Kinder aus einem Kindergarten des Sozialwerks im Anschluss an die FCSO. Da liegt es nahe, sich in bestimmten Bereichen auszutauschen und gemeinsam an Konzepten zu arbeiten.
So traf sich die Arbeitsgruppe an diesem Abend, um gemeinsam über Schlüsselkompetenzen zu sprechen. Darunter versteht man ganz allgemein die Kompetenzen, die nötig sind, um den Alltag möglichst eigenständig bewältigen zu können. Selbständigkeit ist beispielsweise solch eine Kompetenz. Zur Selbständigkeit zu erziehen beginnt in der Krippe mit dem eigenständigen Schließen der Jacke und mündet irgendwann in den Klassen 9 und 10 im eigenständigen, zielorientierten Lernen.
Schlüsselkompetenzen stärker fördern
Wir merken im Schulalltag sehr deutlich, dass immer mehr dieser Schlüsselkompetenzen verloren gehen. Als Schule fragen wir uns – wie können wir diese Kompetenzen im Alltag fördern? Wo müssen wir ansetzen, um die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen nicht nur in Sachen Bildung fit fürs Leben zu machen?
Spannende Fragen und Aufgabenstellungen, die nicht mal eben im Vorbeigehen beantwortet und gelöst werden können. Dieses erste Treffen diente daher auch mehr einer ersten Orientierung. In Kleingruppen sprachen wir darüber, welche Kompetenzen aus Sicht der Anwesenden besonders dringlich sind und welche schnell umgesetzt werden können.
Es entstand eine Liste der Top 3 Themen, die nun in Kleingruppen weiter bearbeitet werden sollen. Ziel ist es, in den nächsten Monaten Konzepte zu entwickeln. Konzepte, die uns verantwortlichen Erziehenden und Lehrkräften helfen, den Kindern von klein auf – von Kindergarten über Grundschule bis hinein in die Abschlussklassen – Schlüsselkompetenzen zu vermitteln und zu trainieren. Mit kleinen und manchmal großen Schritten – mit Gottes Hilfe.
Es war eine entspannte und zugleich konzentrierte Atmosphäre, ein gemütlicher wie arbeitsintensiver Abend: Eine tolle Mischung, aus der sicherlich noch viel Gutes entstehen wird!

